Die afghanische Regierung hat die Bundesregierung um Unterstützung für den Süden des Landes gebeten. Die 19 Soldaten sollen ein afghanisches Regiment unterstützen, das sie zurzeit im Norden ausbilden, das aber in Kürze in den Süden verlegt wird. Zurzeit sind im afghanischen Süden nur 27 Soldaten vom KSK als Fernmelder im Einsatz. Die Verlegung von Kräften aus dem Norden des Landes kam gemäß Bescheid von letzter Woche für Bundesverteidigungsminister Jung  jedoch nicht in Frage. Stattdessen hat er heute die zeitlich befristete Entsendung weiterer sechs Soldaten der ISAF aus Deutschland verfügt. Sie sollen sich jedoch nicht direkt an Kampfeinsätzen beteiligen, sondern eruieren, welche Ausbildung und Ausrüstung die afghanischen Truppen am besten vor Angriffen der Taliban-Milizen im Süden des Landes schützen kann.